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Unteres Schloss Greiz Im Jahr 1564 kam es aufgrund der Erbfolge zur Teilung der Herrschaften Reuß in Ober- und Untergreiz. Für die neuentstandene Untergreizer Linie wurde als Residenz ein Renaissancebau im Zentrum der Stadt errichtet. Nach Erweiterungen erhielt der Bau die Bezeichnung „Neues Schloss“, „Neue Burg“ und „Unteres Schloss“. 1768 starb die Untergreizer Linie aus, es enstand die Herrschaft „Reuß älterer Linie“, die 1778 in den erblichen Reichsfürstenstand erhoben wurde. Nach dem Stadtbrand von 1802 erfolgte bis 1809 der Wiederaufbau im streng klassizistischen Stil. Hierbei wurden die Repräsentationsräume mit wertvollen Stuckaturen ausgeschmückt. 1884-1885 fand die letzte bauliche Erweiterung statt. Es wurde der Südflügel, das sogenannte Ida-Palais, mit dem Zwiebelturm angebaut. Seit 1929 befindet sich in den Räumen des Schlosses das Museum. 1998 eröffnete in einem Seitenflügel des Schlosses die „Textilschauwerkstatt“. Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr